Montag, 30. April 2012

Frühling - endlich!


Vergangenen Mittwoch war der erste sonnige und einigermaßen warme Tag seit einem gefühlten halben Leben! Purzel hat nach der Babymassage selig geschlafen und ich habe den Kinderwagen in einem Tempo durch den Ort geschoben, das sogar von einer Schneckenkompanie nicht zu unterbieten war. Aber warum der Stress? Den hab ich genug wenn Mr. Purzel wach ist, bespaßt werden will, aber gleichzeitig todmüde ist. 

Sonntag, 29. April 2012

Zahn-Alarm + Zahnkalender

Wer wie ich ein zahnloses Monster daheim hat, der ist entweder schon mitten in der Zahnungsphase oder ihm steht dieses ätzende tolle Spektakel noch bevor. Vielleicht habt ihr auch Glück und euer Spatz geht beschwerdefrei durch diese aufregende Zeit. Wir sind jedenfalls mittendrin, aber noch lange nicht auf der Zielgeraden. Heißt soviel wie: es wird immer mal wieder heftig gezahnt, zu sehen ist aber nach wie vor nichts!
Die letzte Zahnungsphase ist jetzt ungefähr zwei Wochen her und dauerte fast sechs Tage (und Nächte) an. Purzel hatte heiße Backen, im lief der Speichel als Rinnsal das Kinn hinunter und er verweigerte jede Art von Nahrung sobald sie wärmer als Zimmertemperatur war. Ach, und damit's auch richtig viel Spaß macht und jeder was davon hat: begleitet werden diese Symptome durch nicht enden wollende Schreiattaken.
Wie damals bei seinen schlimmen Bauchschmerzen versuche ich es auch beim Zahnen mit dem homöopathischen/pflanzlichen Gesamtpaket. Nach dem Motto "viel hilft viel" habe ich so wenigstens mein Gewissen beruhigt und kann sicher sein dass ich alles versucht habe was Mutter Natur zu bieten hat (wenn seine eigene Mutter quasi keine Abhilfe schaffen kann).


Ich weiß, Tipps für Zahnungsbeschwerden findet man überall im Netz. Aber ich liste meine Methoden der Vollständigkeit halber trotzdem kurz auf: 

  • Trostspender Nummer 1 ist Kuscheln. Auch wenn ich sonst ganz klar der Meinung bin dass ein fast 7 Monate altes Baby in seinem eigenen Bett und ggf. auch Zimmer schlafen kann, so darf er in so üblen Zahnphasen so viel bei mir sein wie ihm gut tut - tags wie nachts. 
  • Wenn das Zahnfleisch richtig rot und heiß ist und er sich überhaupt nicht mehr beruhigen lässt dann helfen Schnuller, die ich vorher mit Wasser befüllt und dann eingefroren habe. Wenn man die Eis-Schnuller aus dem Gefrierfach nimmt, noch einen Moment warten damit der Kälteschock nicht zu groß ist. Aber das hat immer sehr geholfen. 
  • Mein Purzel springt auf Globuli sehr an. Und bei vielen Problemen hilft ihm Chamomilla D12. Aber da ist jedes Kind für sich selbst einzuschätzen. 
  • Ich bin ein großer Fan von der Bahnhofs Apotheke und habe mit dem Zahnöl gute Erfahrungen gemacht. Mr. Pu entspannt sich danach meist ganz schnell.
  • Und dann gibt es im akuten Fall natürlich noch schmerzstillende Salben und Cremes, die aufs Zahnfleisch aufgetragen und einmassiert werden. Da diese aber Alkohol beinhalten sollte die Anwendung nur auf wenige Male pro Tag beschränkt werden. 
Schön an der Sache ist allerdings dass das ganze Geschrei im Gegensatz zu der Zeit der Koliken nicht völlig umsonst ist, sondern man irgendwann mit einem süßen kleinen Zahn belohnt wird!
Und weil ich schon ganz heiß darauf bin, endlich was durchs Zahnfleisch blitzen zu sehen, hab ich im Internet schon mal nach einem Zahnkalender gesucht. 
Wenn ihr auf das Bild unten klickt, könnt ihr den Kalender ebenfalls ausdrucken um jeden neuen Zahn dort einzutragen. 


Samstag, 28. April 2012

Challenge #28 - Etwas das du vermisst

Etwas das ich vermisse...
... tja... was sollen ich sagen. Ich vermisse die Seefahrt. Ich vermisse das Schiff und die Freunde, die ich an Bord gefunden habe. Aber das ist okay so. Weil es einfach eine wunderschöne Zeit war, die nun schon seit guten sechs Jahren vorbei ist. Deshalb kann man vielleicht auch gar nicht mehr so richtig "vermissen" sagen. 
Die erste Zeit zurück an Land habe ich das Schiff wirklich sehr vermisst. Mein beruflicher Start war alles andere als das was ich mir vorgestellt hatte und ich hätte am liebsten einfach nur meinen Koffer gepackt und den nächsten Vertrag angenommen. Aber ich hab durchgehalten, mich durchgebissen und bin geblieben. Denn (und der Meinung bin ich heute auch noch) wenn man einmal davon läuft, dann läuft man immer wieder davon. Und wenn man einmal erlebt hat dass man seinen Problemen wortwörtlich den Rücken zukehrt und ihnen mit 20kn davonfährt, dann macht man das vielleicht immer wieder so. Und so wollte ich nicht werden. 
Wenn man davon aber mal absieht... 
Hm... was vermisse ich?
Den Hund, den wir hatten als ich klein war. Und meinen Opa.
Aber ansonsten... Wenn ich mich in der Vergangenheit dafür entschieden habe, etwas oder jemanden "zurück" zu lassen, dann war das immer gut überlegt und sehr konsequent. Deshalb vermisse ich diesbezüglich nichts und niemanden. 
Wenn sich Wege mit Menschen einfach so getrennt haben weil das Leben in unterschiedliche Richtungen gelaufen ist, dann vermisse ich natürlich schon. Aber das geht wohl jedem von uns so oder?
Und eins kann ich noch dazu schreiben.
Denn während ich das hier schreibe ist Mittwoch, der 25. April und ich sitze keine 10 Meter von Purzel entfernt am Rechner während er schläft. 
Doch wenn dieser Post online geht bin ich mit meinen beiden Schwestern in Paris und der Lieblingsmensch und mein Purzel sind 820km von mir entfernt. Und ich kann jetzt schon sagen dass ich die beiden unendlich vermissen werde! 

Freitag, 27. April 2012

Freitags-Füller #9


1. Ich lese zur Zeit gar nichts weil ich zu nichts komm. Bin ja schon froh wenn ich duschen kann oder die Bude nicht verwahrlost.
2.  Bei uns gibt's keine Resteverwertung. Wir kochen immer mehr, essen dann aber auch immer alles auf. 
3. Am Montag Früh werde ich durch die Katakomben in Paris schlendern und am Nachmittag wieder zurück nach München fahren.
4.  Diese Wooooohnung wäre ein Traum. (und wenn ich euch damit nerve is' mir auch egal)    ;-)
5.  Im übrigen kommt das YPS-Heft wieder!
6. Kino ist jetzt besonders für mich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die hoffentlich ruhige und entspannte Fahrt nach Paris, morgen habe ich mit meinen Schwestern den üblichen Touri-Kram geplant und Sonntag möchte ich weitere Sighseeing-Lücken schließen und die Stadt einfach genießen!

Challenge #27 - Der schlimmste Streit, den du je hattest

Der schlimmste Streit, den ich je hatte


Also gut... das ist eine knackige Frage. Denn wenn ich hier schreiben würde dass der schlimmste Streit... warte... das war... damals... als die Petra mir... also in der 3. Klasse... da hat die mich nicht mit ihrem Schönschreibfüller schreiben lassen! Ja genau! Die blöde Kuh!
Das würdet ihr mir höööööchstwahrscheinlich nicht abnehmen. Aber eine ehrliche Antwort - und nichts anderes kommt hier in Frage - würde schon ziemlich weit in mein Privatleben reichen. Deshalb einige ich mich mit mir selbst auf die ehrliche Antwort, in etwas gekürzter und verallgemeinerter Form. Wenn's recht is'  ;-)


Wie jeder Mensch hab auch ich familiäre Leichen im Keller. Wobei es bei mir eigentlich nur diese eine ist. Reicht ja auch vollkommend. 
Ich bin ein typisches Scheidungskind und ein absolutes Papa-Kind. Als ich ungefähr 8 Jahr alt war und wortwörtlich an jedem Arm einer gezogen hat, da wollte ich mit Papa mit. Ging aber nicht. Denn der ist erstmal zu Oma zurück ins alte Kinderzimmer bis er wieder beide Beine ins Leben gekriegt hat. 
Bis ich 14 war, war ich also ein Scheidungskind wie es im Buch steht, das als Druckmittel eingesetzt wurde und seinen Papa immer nur nach Lust und Laune der Mutter sehen durfte. 
Um es mal abzukürzen und die Tür zu meinem Herz nicht allzu weit aufzumachen... 
Alles hat sich bis kurz vor meinen 14. Geburtstag so zugespitzt dass ich meine Mutter vor die Wahl gestellt habe und sie sich spontan gegen mich entschieden hat. Sie hat wahrscheinlich nicht mit einem konsequenten Teenie gerechnet. Aber ich habe meinen Papa angerufen, ein paar Sachen gepackt und meine Mutter seitdem nie wieder gesehen. 
Das ist jetzt über 16 Jahre her, sie hat sich kein einziges Mal in der Zeit um mich bemüht und mir geht es nun auch endlich gut damit. 
"Streit" kann man sowas ja schon eigentlich nicht mehr nennen. Das ist der familiäre Super-GAU, den man sich und keinem anderen wünscht, der aber leider schon fast zu jedem Lebenslauf dazu gehört. Nicht so und vielleicht auch nicht so krass. Aber irgendwie hat doch jeder von uns sein Päckchen zu tragen. Der eine kriegt's eben in der Hosentasche unter, der andere muss eine Sackkarre hinter sich herziehen. 
Ich bin wohl bei den Rucksackträgern untergebracht. Aber mit der Zeit hab ich gelernt, Ballast abzuwerfen. Braucht ja auch kein Mensch... unnötigen Ballast :-)

Donnerstag, 26. April 2012

Challenge #26 - Deine Heimat

Meine Heimat *seufz*


Ich komme aus dem wunderschönen Rosenheim.
Dass es da wunderschön ist hab ich natürlich erst in höherem Alter festgestellt  ;-) In meiner Sturm-und-Drang-Zeit, also mit Ende 10 und Anfang 20  ;-) fand ich Rosenheim einfach nur überschaubar und langweilig. Und das obwohl ich ein Auto hatte und mir das Bayrische Voralpenland zu Füßen lag. 
Nur zur Info am Rande: jetzt, in München, haben und brauchen wir kein Auto. Funktioniert super, sofern die MVG nicht einer ihrer 300 schlechten Tage pro Jahr hat ;-)
Aber weiter... 
Mein Gott, Rosenheim ist halt einfach eine kleine, aber wirklich schöne Stadt. Als ich mit der Ausbildung fertig war und nach meiner Zeit auf See wieder zurück an Land wollte, kam allein schon wegen dem Arbeitsplatz-Angebot nicht in Frage, wieder nach Rosenheim zu ziehen. Da kennt man ja schon als 12-Jährige jede Schublade. Wie soll man da als Erwachsene Herausforderungen finden. 
Also ging's nach München. In die große Landeshauptstadt ;-)
Aber München wurde auch schnell immer kleiner. Sooooo groß ist eine Großstadt ehrlich gesagt nicht. Und auch wenn ihr mich jetzt alle für bekloppt haltet: Ich fand auch nicht, dass New York sooooo besoooonders grooooß ist. Ne Großstadt eben! Aber jetzt nicht extrem beeindruckend ihrer Ausmaße wegen. 
Aber wieder weiter... 
Heimat ist für mich also ganz klar Rosenheim. Weil ich da aufgewachsen bin und weil ich die Stadt wieder lieb gewonnen habe. Und irgendwann wenn wir Mitte 40 sind und mein Sohn alt genug ist dass er Rosenheim langweilig findet, dann ziehen wir da hin. Allein schon wegen der Mieten! Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und eigentlich allein schon ein Grund, sich über den Rand einer Klippe zu stürzen. 
Aber da gibt's dann natürlich noch München. Vielleicht nicht Heimat, aber mindestens ein super Zuhause! Denn hier bin ich. Und hier ist meine Familie. Meine eigene, kleine Familie. 

Mittwoch, 25. April 2012

Alltags-Update

Wegen der 30-Tage-Challenge kam ich kaum dazu, alltägliches zu schreiben. Das wird sich natürlich bald wieder ändern weil ja nur noch ein paar Posts für die Challenge fehlen und die 30 Beiträge dann komplett sind. Aber ich möchte heute schon einen 'normalen' Post dazwischen schieben. 


Tjoa, was haben der Purzel und die Mama vom Purzel in letzter Zeit erlebt?
Wir waren gestern bei der U5 und zum ersten Mal beim Impfen. Letzteres haben wir jetzt erst machen können weil wir die ersten vier Wochen ja noch im Krankenhaus waren und Purzel Zuhause schnell eine Erkältung bekommen hat, die sich blitzschnell zu einer Bronchitis entwickelt hat und Purzel die Luft genommen hat. Er lief lila an und schwups waren wir - drei Tage vor Weihnachten - wieder im Krankenhaus. Heilig Abend waren wir zwar daheim, aber dieses Arschl*** von Bronchitis hat sich noch fast zwei Monate gezogen. Erst dann durften wir aufhören, zu inhalieren. Deshalb ging natürlich auch nichts mit Impfen. 
Aber gestern war's dann endlich soweit. Nach der zweiten Spritze sind im Tränen rausgeschossen als müssten sie dem Springbrunnen vor dem Bellagio Konkurrenz machen. Und während der Kinderwagenfahrt nach Hause zogen wir diverse Blicke auf uns weil er wie am Spieß geschrien hat. Beim Metzger hab ich mir dann noch schnell was zu essen mitgenommen weil sich ja schon angekündigt hat dass ich Zuhause nicht dazu kommen würde, mir wie sonst üblich ein 3-Gänge-Menü zu Mittag zu machen. Hätte ich aber doch machen können! Wir sind nämlich bei der Tür rein, ich hab ihn ins Bett gelegt und der Rest des Tages wurde wie ein Erdmännchen im Winterschlaf verbracht. 
Und was die U5 angeht... juhuuuuu! Ich bin froh - wie der Mops im Haferstroh  ;-)
Ich bin ja glücklicherweise keine von den Muttis, die täglich Statistiken über die Fortschritte ihrer Zwerge führen weil sie ansonsten selbst nicht glauben können, WIE unglaublich schlau diese mit 3 Monaten zB schon sind. 
Aber weil Mr. Pu in den ersten Wochen nicht viel von der Welt entdecken konnte, sondern sich hauptsächlich schlafend erholt hat, die sechs Wochen, die er zu früh kam, einfach in der Entwicklung abgezogen werden und er davon abgesehen schon eher eine faule Socke ist... darum war ich schon froh dass er mehr als gut "in der Zeit" ist (auch wenn in den Ausdruck hasse). 
Von seinen Knien hält er noch nicht viel und das Interesse für seine Füße ist verschwindend gering. Aber dafür findet er seine Hände hochinteressant und ist schon fast ein Profi was die Augen-Mund-Hand-Koordination angeht. Wir dürfen weiter einmal in der Woche zur Physio weil man merkt dass ihm das gut tut. Und mich freut's weil er in seine Therapeutin ganz verliebt ist und immer alles ganz brav mitmacht - auch wenn die Grundstimmung ansonsten eher zu wünschen übrig lässt. 
Als klitzekleine Aufgabe haben wir bekommen dass er jetzt schon mikroskopisch kleine Stückchen vom Tisch essen darf weil das mit den Breikonsistenzen schon so lange so gut klappt und wir mal schauen was die Speiseröhre denn so kann  ;-) Heute die kleinen Brotstückchen wurden aber eher skeptisch beäugt. 

Blog Award (zickezacke zickezacke...)

Noch viel zu früh am Morgen, eigentlich noch Nacht, hör' ich den Purzel im Kinderzimmer meckern und realisiere dass die Schlafenszeit offensichtlich schon wieder beendet ist. Ich bin doch erst gefühlte 30 Minuten vorher ins Bett!
Ich taste mich also mit halb geschlossenen Augen rüber und schleppe die 8kg mittelmäßige Laune zu mir ins große Bett. Der Lieblingsmann ist schon in die Arbeit, ist also nicht so ein Gequetsche. Man glaubt gar nicht, wieviel Platz so ein kleiner Mensch braucht!
Und weil der Purzel gern bei uns im Bett liegt, steigt die Stimmung gleich wieder, er schaut sich im Schlafzimmer um und kuschelt mit seinem Elefanten. 
Ich zieh' mein Handy vom Ladekabel und entdecke... Aaaaah! Einen tollen Kommentar auf meinem Blooooog! Nämlich von der lieben Suse, deren Blog ich auch erst vor nicht allzu langer Zeit gefunden habe... oder besser gesagt, ich von ihr gefunden wurde und ich dann wiederum... ihr kennt das ja: dann bin ich eben als Leserin bei ihr hängengeblieben  :-)






Jedenfalls hab ich mir dann ihren Blog-Post dazu durchgelesen und bin jetzt ganz verliebt in das hübsche Logo das ich auf meinen Blog packen darf! Vielen lieben Dank an Suse, die über meinen Blog folgendes geschrieben hat: 


Conny hat einfach eine sooo tolle Art zu schreiben! Ihre Texte lesen sich so toll & immer mit einem Lächeln auf dem Lippen! Dazu kommt das ihr kleiner Sohn unter einer Ösophagusatresie leidet & sie darüber berichtet, was ich als GKK natürlich sehr spannend finde! Lesenswert!


Die Spielregeln des Awards sind wie folgt: 
Das Logo soll Anfängern unter Bloggern helfen, bekannter zu werden und dadurch eine größere, regelmäßige Leserschaft zu erlangen! Ohne Leser, die unsere Posts mit Leben, Liebe und weisen Worten füllen, verschwinden wir einfach in den Tiefen des www´s und werden vergessen!

Deshalb soll bzw. darf der Award nur an Blogger vergeben werden, die einen selbst inspirieren und weniger als 200 regelmäßige Leser ihr Eigen nennen können. Jeder, der einen Award erhalten hat, kann das Herzchen an 5 Blogger weiter geben, die die Voraussetzungen erfüllen:
2. Verlinke deinen Nominator - als kleines Dankeschön.
3. Gib den Award an fünf Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Mail.

1. Poste den Award auf deinem Blog.


So... dann will ich mal sehen, wen ich 'nominieren' möchte...

Herzdame
Eine gleichgesinnte unter den ganzen Bloggern: Mama und trotzdem immer noch "Mädchen" das sich für den üblichen Mädchenkram begeistern kann. Aber auf ihrem Blog findet man auch immer wieder leckere Rezepte und vor allem schöne schöne Bilder aus dem Alltag. Schöner Blog! Einfach mal reinschauen!





SuperMom
Auch eine Blogger-Mama, aber allein schon deshalb sympathisch weil sie sagt wie es ist und wie es nicht ist. Wenn man den meisten Müttern Glauben schenkt, können ihre Sprösslinge mit 5 Monaten das kleine 1x1 und bringen Mami jeden Morgen Kaffee ans Bett ;-) Aber auf diesem Blog findet man Authentizität - und das gefällt mir!





Business Dad
Eigentlich das Pendant zur SuperMom :-) Und wenn man nur mal schnell drüberschaut vielleicht mit den Worten "noch ein BabyBlog" abzuwerten. Aber allein die Tatsache dass endlich mal ein Mann von seiner Sicht der Dinge berichtet macht den Blog schon lesenswert! Hier werden Themen einfach auf sachlichere und technischere Weise betrachtet als das bei uns bloggenden Ladies der Fall ist :-D





Projekt Storch
Auf diesem Blog kann man wirklich einen Babyblog vom ersten Moment an erleben. Man darf mit Hummelchen (meine Worterkennung hat im Übrigen zuerst Hämmerchen aus ihr gemacht. Dafür nochmal ein *tutmirleid*) schwanger sein und hoffentlich auch nach der Geburt ihren Alltag miterleben. 





Falls sich jemand wundert warum alle meine nominierten Blogs der Sparte Babyblog angehören... Zum einen lese ich sie natürlich gern. Zum anderen bringen diese Blogs aber meist natürlich die Eigenschaft mit, nicht schon so "alt" zu sein dass sie bereits von Generationen weitergegeben wurden  ;-) Wenn man über seine Schwangerschaft bloggt dann ist der Blog selten älter als 9 Monate - außer jemand ganz ambitioniertes will bereits bei der Planung Zuschauer/Leser  ;-)

Challenge #25 - Was würde ich in deiner Tasche finden

Was würde man in meiner Tasche finden


Einen Labello. Bzw. zwei oder drei. Und mindestens zwei Lipglosse. Ich bin nämliche eine von den Süchtigen  ;-) Und eine Parfum-Probe (Burberry Sport), Taschentücher, mein Handy, meine Schlüssel, einen Kuli, meinen Moleskin-Kalender (da bin ich strikt und nach wie vor analog), alte Kassenzettel und wenn man Glück hat mein Brillenetui samt Brille. Und natürlich meinen Geldbeutel.
Das war's dann auch schon. Zur Zeit konzentriere ich mich eigentlich immer mehr auf den Inhalt der Wickeltasche und werfe meinen Kram noch vorne mit rein. Mit dem Zeug für Purzel könnten wir allerdings ohne Probleme auf eine mehrwöchige Expedition durch den Amazonas gehen. 

Dienstag, 24. April 2012

Heute in Zusammenfassung #3



|Gesehen| den neuen Freund von meiner kleinen Schwester :-) 
|Gelesen|
dass sich die Kosten für das günstigste Auto im Monat auf ca. 400 EUR belaufen. Olé Olé auto-los!

|Gehört|
dass die Feuerwehrsirene gerade los ging. Hoffentlich wacht Mr. Purzel nicht auf

|Getan| auf einem Babybasar fleißig geshoppt und richtig tolle Sachen gefunden 
|Gegessen| noch nicht viel... eine Scheibe Brot und ein paar Stückchen Schoki
|Getrunken| Kaffee
|Gedacht|
dass diese Wunsch-Wohnung meine Gedanken nicht so beherrschen darf

|Gefreut|
dass das Treffen mit einer Freundin gestern geklappt hat und Purzel gut gelaunt war

|Gewünscht| Woooooohnung!
|Gekauft| Online eine Sitzverkleinerung für den neuen Autositz (damit die Fahrt an den Gardasee gut wird)
|Geärgert| dass der Dre**svermieter so ein Ar*****ch ist! Komm einfach nicht drüber weg ;-)
|Geklickt| tausend Mal hier 
und im Kopf schon dreimal das Familienvermögen auf den Kopf gehauen

|Gestaunt|
dass alte Turngeräte sooo teuer sind  :-( 

Challenge #24 - Dein Lieblingsfilm und warum

Mein Lieblingsfilm und warum


Okay, hiermit meine Damen und Herren, haben wir eine Frage erreicht, die ich nicht beantworten KANN! Ich liebe Filme. Ich liebe auch Bücher. Eigentlich noch mehr als Filme. Aber aus Zeitgründen entscheide ich mich dann doch öfter für einen Film am Abend. Außerdem ist das Beziehungszeit. Bücher hingegen kann man nicht als Beziehungszeit zählen weil ja jeder allein vor sich hinblättert. 
Aber wieder zurück zu den Filmen. 
Also... wirklich wirklich wirklich, ich werde und kann mich nicht für einen Lieblingsfilm entscheiden. Zum einen hat das den Grund dass ich soooo viele Filme sehe und (je nach Zeit) immernoch sehe, dass ich die meisten gar nicht mehr auf dem Schirm habe. Und zum anderen ist das zumindest bei mir so dass gewisse Filme in eine gewisse Zeit gehören. 
Vor ich-weiß-nicht-wieviel-Jahrzehnten war ich nicht nur in Leonardo DiCaprio sondern natürlich auch in den Film Titanic verliebt. Jetzt... jetzt find ich den einen immer noch gut, das andere fast schon beknackt. Aber zumindest zum kotz** kitschig. 
Soll ich hier einfach mal ein bisschen auflisten was mir noch so an Filmen einfällt, die mir wirklich aus den unterschiedlichsten Gründen gefallen haben?

  • ... hab mich gerade dagegen entschieden. Kann ich machen. Ist ja schließlich mein Blog!
Ich hätte bei jedem Film das Bedürfnis gehabt, noch etwas dazu zu schreiben. Und... naja... wo führt das denn hin?!? Gebt euch also damit zufrieden dass ich ein Filmfreak bin und alles kenne was in Farbe ist. Ach und im Gegensatz zu manch anderem weiblichen Geschöpf darf bei mir auch gern der ein oder andere abgestochen werden.

Montag, 23. April 2012

Challenge #23 - Meine Spitznamen und warum ich sie habe

Meine Spitznamen und warum ich sie habe


Unter Tag #2 (Die Bedeutung deines Namens) habe ich ja schon mal ein bisschen was zu meinem Namen gesagt. Aber gut, um euch noch einmal die Chance zu geben, auf meinem Namen herumzureiten: Cornelia. Super, gell  ;-)   80er-Jahre, Dauerwelle, Schulterpolster. Aber wie gesagt, das hatten wir schon mal.
Glücklicherweise sagt das aber niemand außer meine Oma.


Zu meinen Spitznamen.
Conny. Liegt nahe und ist nicht nur das kleinere Übel meines Namens sondern auch zu etwas geworden mit dem ich mich identifiziere. Ich bestelle Päckchen auf Conny, stelle mich mit Conny vor, gebe Conny an sofern der Anlass nicht hochoffiziell ist, also meinetwegen ein Handyvertrag oder sowas.
Nelli. Auch eine Form von Cornelia. Also auch durchaus nachvollziehbar. Mein Opa hat immer Nellimaus zu mir gesagt als ich noch klein war. Und noch heute sagt meine Familie Nelli zu mir. Wenn ich mit ihnen telefoniere oder mails schreibe, melde und unterschreibe ich mit Nelli.
Und dann gibt's den ein oder anderen Spitznamen, der nur für eine gewissen Phase im Trend war.
Wir zum Beispiel Sid. Aber hierzu geh ich jetzt mal nicht weiter ein  ;-)  Es kennt ja jeder den Film Ice Age. Ich sag dazu nur: ICH FIND SID SYMPATHISCH! :-)



Sonntag, 22. April 2012

Die Menschen hinter dem Blog - auf Frankies Testwelt


Vor ein paar Tagen entstand eine kleine Zusammenarbeit mit dem Blog von Frank
Er möchte unter dem Motto DIE MENSCHEN HINTER DEM BLOG einige Blogger genauer vorstellen und ich freue mich, diejenige zu sein, die die Aktion mehr oder weniger eröffnet. Hier findet ihr den Beitrag den ich für seinen Blog geleistet habe und ich bin mir sicher dass in der nächsten Zeit noch eine Vielzahl an abwechslungsreichen Bloggern vorgestellt wird. 

Freitags-Füller #8



1. Meine Nachbarn sind immer irgendwie komisch - wir ziehen das offensichtlich magisch an  ;-)
2. Der Schneeanzug für Purzel war ein Fehlkauf.
3. Es hört sich vielleicht komisch an, aber zu diesem Punkt fällt mir beim besten Willen nichts ein  ;-)
4. Ich esse einfach zuviel.
5. Ich habe immer gedacht, es wäre einfacher, mit anderen Mamas in Kontakt zu kommen bzw. dass die Unterschiede zwischen einander nicht so riesig sind.
6. Eine bestimmte Person (nope, keine Namen) finde ich total witzig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf kuscheln, entspannen und gemütlich essen, morgen habe ich ein Treffen mit einer Freundin geplant und hoffe dass der Purzel gut gelaunt ist und Sonntag möchte ich nur das nötigste tun!


Mehr Freitagsfüller gibt es wie immer bei der lieben Barbara.

Challenge #22 - Wie habe ich mich in den letzten zwei Jahren verändert

Wie habe ich mich in den letzten zwei Jahren verändert


Außenansicht: 


  • Ich habe zugenommen. Daran ist der Purzel schuld. Übelnehmen kann ich's ihm aber trotzdem nicht. Denn Schoki und anderes leckeres Essen haben einen mindestens genauso großen Teil beigetragen. 
  • Darüber hinaus ist die Schneise der Verwüstung, die die Schwangerschaft in meine Optik gegraben hat, überschaubar. Meinen Körper zieren keine 32.005 Schwangerschaftsstreifen und das ist ja schon mal die halbe Miete. 
  • Haare wurden länger und länger. Ich war stolz wie Oskar weil Wachsen-Lassen bei mir immer gescheitert ist. Dann hatte ich einen Pre-Geburts-ich-fühl-mich-furchtbar-Anfall und bin von jetzt auf gleich zum Friseur getigert. Glücklicherweise zum ersten mal seit langem mit Erfolg. Das Problem ist nur dass man eine Kurzhaarfrisur regelmäßig und vor allem in kurzen Abständen zum Friseur tragen muss. Und das zieht im Kampf gegen die täglichen Purzelpflichten schlicht und ergreifend den Kürzeren. Fazit: notgedrungen wieder am Wachsen-lassen.
  • Für meine Haut war das letzte halbe Jahr offensichtlich too much. Obwohl ich meine Neurodermitis die letzten Jahre sehr gut unter Kontrolle hatte, so hat sie mir die Sorgen um Jonas' Speiseröhre wohl ziemlich übel genommen. Jetzt wird also wieder geschmiert und gecremt.

Innenansicht: 

Die Summe aller Momente, die ich erlebt habe, machen mich innendrin 30 Jahre alt auch wenn ich manchmal wie 103 fühle. Das heißt wohl dass ich erwachsen bin. Das fühlt sich manchmal auch so an. Ich bin Mama und ich bin Tochter eines Mannes, der jetzt Opa (!!!) ist. Unglaublich. Aber manchmal fühlt es sich eben auch nicht so an. Da bin ich dann irgendwas zwischen 21 und 25 Jahre alt. Ich meine, natürlich muss zwischen "Mitte Zwanzig" und "Ende Zwanzig" (ja, okay... "Anfang Dreißig" will ich einfach nicht schreiben!!) passiert sein. Aber ich hab' es nicht gemerkt. Ich bin irgendwie immer noch so wie immer. Auch wenn ein ehemaliger Schulkamerad aus der Grundschule mir vor ein paar Jahren mal ganz nonchalant gesagt hat dass ich mich ganz gut entwickelt hätte. Vielen Dank auch - hab mich kurzzeitig wie eine Kuh gefühlt, die sich so gut entwickelt hat dass sie sogar preisgekrönt wird  ;-) Zack, blaues Schleiferl ans Öhrchen.


Rundum-Ansicht:

Um mich rum hat sich allerdings sehr viel getan. Wenn ich da mein ganzes Leben auflisten würde, könnte ich mehrere Bände füllen. Und wenn ich mich auf die letzten zwei Jahre konzentrieren soll...
  • Mein Freundeskreis hat sich drastisch reduziert. Dass ich noch nie zu den Leuten gehört habe, die immer einen engen Freundeskreis von mindestens 30 Mann im Schlepptau haben, ergab sich zum einen aus der Tatsache dass ich in einer Stadt zur Schule gegangen bin, in der ich nicht aufgewachsen bin. Das heißt, alle kamen von irgendwo her. Ich dann erst aufs Schiff gegangen bin und dann in München gelandet bin. Ich habe also immer Freunde zurück lassen müssen. Aber auch die Freundinnen, die ich mehr oder weniger um mich hatte wurden langsam immer weniger. Das schreibe ich mir aber zum Großteil auf meine eigene Fahne. Da ich klare Prinzipien habe, was eine wirkliche Freundschaft ausmacht, ist es wahrscheinlich für mein Gegenüber oft nicht einfach, diesen gerecht zu werden. Und da ich mich nicht von Jetzt auf Gleich auf neue Freundschaften bedingungslos einlasse, ist der Freundinnen-Nachschub relativ rar gesät. Ich hatte  nach Jonas' Geburt eigentlich gehofft, ein paar andere Mamas kennenzulernen, die wie ich ticken. Aber auch da könnte der Unterschied oft nicht größer sein als zwischen Analog und Digital.
  • Naja... und dann gibt es natürlich die Veränderungen im Umfeld, die für meine Altersgruppe normal ist. Viele heiraten, einige bekommen Kinder. Es werden Junggesellenabschiede und Hochzeiten gefeiert. Alles immer größer und oftmals weiter weg. Die Zeit als ein gutes Essen und eine bodenständige Location für einen schönen Abend gereicht haben, ist wohl vorbei. Vielleicht auch eine Sache, die das Alter mit sich bringt. Meiner Meinung nach völlig unnötig. Mich kann man immernoch mit 2 Paar Wiener und zwei Brez'n glücklich machen.  

Samstag, 21. April 2012

Challenge #21 - Was macht mich anders als die anderen?

Was macht mich anders als die anderen...


Aufs Bloggen bezogen? Nicht oder? Denn da bin ich wahrscheinlich nicht anders als viele andere. 
Im Leben? Da bin ich ehrlich. Das macht mich zwar nicht anders, denn das sind hoffentlich viele Menschen. Aber ich habe in der Vergangenheit schon gemerkt dass man mit vielleicht bedingungsloser Ehrlichkeit öfter aneckt als einem das lieb ist. 
Aber für mich gibt es keine Alternative. Manchmal entscheide ich mich dann für's Nichtssagen. Aber das entspricht auch nicht wirklich meinem Naturell  ;-)


Und jetzt in meiner doch noch recht frischen Rolle als Mama?
Da gibt es eine ganze Liste, die mich scheinbar anders sein lässt. 


Ich stille nicht. Habe es zwar versucht, aber da Purzel anfangs noch so schwach war, haben wir dieses Unterfangen zu Gunsten der Gewichtszunahme und Genesung an den Still-Nagel gehängt. Kommt heutzutage aber nicht soooo gut an. Mein Freund spricht dezent von Paranoia wenn ich sage dass man mir unterstellt, einen Terroristen aufzuziehen weil ich es wage, ihm die Flasche zu geben. 
Aber über dieses Stadium bin ich eigentlich schon fast wieder hinaus und es gibt einen neuen Grund, anders zu sein. 
Jetzt isst er nämlich schon Brei. Mittagsbrei, Nachmittagsbrei, Abendbrei. 
Die Tatsache dass wir trotz seiner Speiseröhren-Sache bereits nach dem 4. Monat gemütlich mit Gemüse begonnen haben, stößt bei den Langzeit-Stillerinnen auf Unverständnis. Man möchte wohl bis kurz vor der Einschulung die Brust geben  ;-)


Ich habe mich des weiteren zum Mama-Sonderling gemausert weil ich mich weigere, Purzel auf Biegen und Brechen einfach hinzusetzen obwohl sein Körper dafür noch gar nicht bereit ist. Klar, Kissen und andere unterstützende Maßnahmen könnten hier vielleicht Erfolg vorgaukeln. 
Aber eigentlich sollte jedem mit gesundem Menschenverstand klar sein dass ein Kind erst dann sitzen kann, wenn es SITZEN KANN! Es sich also von alleine in diese Position bringen kann. Und das ist in der Regel zeitgleich oder nach dem Krabbeln oder Stehen der Fall. Kann also noch dauern. Ist aber okay. Zumindest für mich. Für den Rest der Welt allerdings nicht verständlich. 
Na gut, macht nichts... bin ich halt anders  ;-)

Freitag, 20. April 2012

Challenge #20 - Mein Traumberuf

Mein Traumberuf


Pah - DAS MEINE DAMEN UND HERREN, IST MEINE FRAGE!  :-)
Denn diese Frage stelle ich mir täglich und beantworte sie hin und wieder wenn mich jemand anderes fragt. Das habt ihr hiermit (gut, eigentlich war ich's wieder selber *schäm*) getan... also let's got girls  :-)


Ich glaube, ich hab's schon mal erwähnt...
Ich habe vor fast genau ein bisschen mehr als zehn Jahren eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht. Dies erschien mir nach ausgiebiger Recherche eine logische Entscheidung. Ich wollte etwas mit Menschen zu tun haben, einen flexiblen Job haben, Blabla...
Und ich gehörte zu dem kleinen Teil der Hotelfach-Azubis, die genau wussten, dass es durchaus zur Ausbildung gehört, Zimmer zu reinigen und waschkörbeweise Schnittlauch zu schneiden. 
Letzteres mit der Folge dass mir noch Jahre danach der rechte Zeigefinger abgestorben ist sobald ich auch nur ein Messer mit einem Auge angesehen habe. 
Ausbildung abgeschlossen, im Lehrbetrieb geblieben bis die nächste Beförderung die zur Direktorin gewesen wäre und mich dann in die weitere Welt verabschiedet. 
Ich war die folgenden eineinhalb Jahre per Anhalter (Schmarrn!) Kreuzfahrtschiff in Mittelamerika, Karibik und Europa unterwegs und habe genauso hart und viel gearbeitet wie das Leben genossen. 
Doch das kann man nicht sein Leben lang machen. Seefahrt hat einfach nichts mit normalem Leben zu tun. Irgendwann muss man den Absprung finden und dann soviel Durchhaltevermögen haben um nicht beim kleinsten Problem an Land wieder seinen Seesack zu schnüren. 
So bin ich in München gelandet. 
Erst in einem Hotel, dann über einen kleinen Umweg in einer Werbeagentur. 
Hier erkennt der aufmerksame Leser einen nicht von der Hand zu weisenden Branchenwechsel  ;-)
Doch man könnte auch sagen: vom Regen in die Traufe. 
Wieder schlechte Arbeitszeiten - check
Wieder schlechte Bezahlung - check
Welches Riesenrindvieh hat mich also geritten, diesen Job anzunehmen?!?!
Als Sahnetüpfelchen hab ich nämlich noch dazu geordert dass ich mich dort überhaupt nicht wohl fühle!


So... und jetzt schließen wir mal kurz alle gemeinsam die Augen und... 


... Es riecht nach Teig, auf der Arbeitsfläche sind bunte Zuckerkugeln verteilt, die Spritztülle liegt neben den Muffinförmchen und die Kaffeemaschine röchelt vertraut in der Ecke. 
Der Blick geht hoch, wandert über ein paar weiße Holztische und -stühle, ein paar von Mamas und jungen Frauen besetzt. Manche mit Kindern, manche einfach mit Freundinnen. Auf den Tischen steht nicht nur Geschirr das bunt zusammengewürfelt ist, sondern auch alles mögliche an Bastelzeug. 
Hier wird Kuchen gegessen, sich ausgetauscht, Kaffee getrunken, Srapbooking-Kram hin und hergeschoben, Wolle ausgesucht und am Abend auch gern mal ein Klumpen Ton auf den Tisch geknallt. 


... irgendwas hab ich im Auge... Hä?!?
Ach, das ist die Realität, die da so brennt und juckt!


Hier bin ich also wieder... ungefähr 5 Trilliarden Lichtjahre von meinem Traumjob entfernt. 
Der muss nicht ganz so aussehen wie gerade eben beschrieben. Denn ein Bastel-Café aufziehen ist wohl tatsächlich außerhalb des Möglichen. 
Aber nichtsdestotrotz darf es eigentlich nicht sein dass ich mit meinen 30 Jahren soweit von meiner Arbeits-Wunschvorstellung entfernt bin. Ich sollte mich doch zumindest annähern oder?


Aber gut, ich hatte ja schon einmal erwähnt dass ich nicht mehr die Hauptperson in meinem Leben bin, sondern höchstens die Rolle der Nebendarstellerin auszufüllen versuche. 
D.h. in den nächsten 2-3 Jahren hat Einkommenssicherung einfach Priorität Nr. 1. 
Und dann kann oder sollte ich vielleicht endlich versuchen, meine Arbeitskraft für einen Job einzusetzen, der mich wirklich ausfüllt. 
Denn wenn ich schon unterbezahlt bin, dann kann ich genauso etwas machen das Spaß macht, oder?


Welche Entfernung liegt denn bei euch zwischen Job und Traum-Job?
Wenn ihr jetzt sagt: genauso viel wie zwischen Rügen und Stuttgart - dann willkommen im Club ;-(
Wenn ihr sagt: genauso viel wie zwischen Kühlschrank und Couch - dann herzlichen Glückwunsch!


Und dann, meine Damen, meldet euch bei mir und coacht mich, denn ich habe es offensichtlich bitter nötig  :-)

Donnerstag, 19. April 2012

Ich dreh durch, der Brief ist daaaaaa!

Barbara Großmann  / pixelio.de

Ich bin total aus dem Häuschen! Meine Damen und Herren, der Ruuuuubel rrrrrollt, es klingelt in der Kasse!! Ich hatte vor ein paar Tagen einen Post geschrieben in dem es um das Gespräch beim Chef ging. Ich hatte ja schon gesagt dass ich mich lieber nur verhalten freue - auch wenns schwer war. Weil... man weiß ja nie. 
Aber heute als ich den Purzel in den Kinderwagen verfrachtet hab, hab ich noch schnell einen Blick in den Briefkasten geworfen. Und ich kann nur sagen: CHAKALAAAAKAAAAA!
Ich hab von der angegeben Zahl gleich ein Foto gemacht und es per iMessage an den Lieblingsmann in die Arbeit geschickt. Tooooooll! Ich glaub, ich werd' verrückt! Da vergess ich doch glatt dass es sich um einen Sauladen handelt, in dem ich eigentlich nicht mehr arbeiten wollte  ;-) 
Hm... ich muss mal sehen wie das so wird. Vielleicht kommt mein Seelenheil mit dieser Arbeitsplatz-Katastrophe klar wenn ich einfach komme, arbeite und pünktlich alles von mir werfe und das Feld räume. Muss man einfach mal abwarten. Aber so ist das natürlich eine ganz andere Basis. Dann lohnt es sich wenigstens finanziell und ich geh nicht ausschließlich arbeiten damit mein Purzel in der Krippe bespaßt wird. Ich freu mich! Allein schon deshalb weil ich den neuen Stundensatz wirklich so kackendreist gefordert hab  ;-) 

An alle anderen Mamas, die in ähnlicher Situation sind... 
Ich habe gelesen dass es eine Möglichkeit gibt dass der Arbeitgeber einen bei den Betreuungskosten unterstützt. Für den Arbeitgeber ist das wohl vorteilhaft weil dieser die Kosten zu 100% absetzen kann. Ich hätte nie im Leben gedacht dass sich meine Firma auf etwas derart einlässt. Aber die sind mehr als angetan von dieser Idee. So hätte jede Seite etwas davon. Aber mal sehen... so genau kenne ich mich da nicht aus. Aber mal als Tipp.  


Challenge #19 - Jemand mit dem ich gern für einen Tag tauschen würde

Jemand mit dem ich gern für einen Tag tauschen würde - und warum


Na, das ist wirklich eine interessante Frage, die ich zur Abwechslung mal nicht wie aus der Pistole geschossen beantworten kann. 
Klar, wenn ich jetzt Obama oder den Dalai Lama nennen würde, würde ich nicht lügen. Wenn bereits verstorbene Personen auch gelten, dann wäre Albert Einstein oder Elvis sicher auch ganz vorn dabei. 
Aber so richtig wüsste ich nicht, welchen Sinn das haben soll. 
Dass Obama sich mit seinem Job zuviel aufgehalst hat und es täglich mit 311.484.627 Ignoranten aufnehmen muss (zugegeben, ziemlich verallgemeinert) und dass der Dalai Lama soviel Wärme und Güte in sich vereint wie man sich eigentlich kaum vorstellen kann... dass weiß ich auch durch eine objektive Einschätzung. 
Ob mich eine subjektive Wahrnehmung etwas über Albert Einstein oder Elvis erfahren lassen würde, was mir wirklich wichtig wäre... ich wage es zu bezweifeln. 


Und deshalb will ich jetzt einfach mal zur Abwechslung total in mir selbst ruhen und sagen: 
Egal ob für immer oder nur für einen Tag.... ich will nicht tauschen. 
Ich bin gern ich, ich bin gern hier, ich bin gern jetzt. 
Und das sage ich mit dem Wissen dass sich im nächsten Post vielleicht wieder die Ausrufezeichen überschlagen weil ich vom Anschreien-Lassen genervt bin, keinen Bock auf Wäsche waschen hab und ich generell einfach jemand bin, der gern mal energisch seine Meinung über fehlende Krippenplätze, den Vermieter oder die Münchner Verkehrsgesellschaft kund tut. Aber mein Gott, so bin ich eben! Und so bin ich eben gern!

Mittwoch, 18. April 2012

Challenge #18 - Ein Brief an jemanden, der mich in der letzten Zeit sehr verletzt hat

Ein Brief an jemanden, der mich in der letzten Zeit sehr verletzt hat


Schlimm genug dass ich dazu überhaupt etwas schreiben kann, noch schlimmer dass es noch nicht mal so lange her ist. So ganz sicher bin ich mir nicht, wie genau ich darauf eingehen möchte...


Noch während der Schwangerschaft hat eine langjährige Freundin etwas gesagt was mich wirklich ganz tief im Herzen getroffen hat. Ein (wie sie sagt) unüberlegter Kommentar, der noch nicht mal so gemeint war. Aber gesagt ist gesagt. Und gedacht ist gedacht. Nicht mehr rückgängig zu machen. 
Spätestens in diesem Moment ist lodernde Mama-Liebe in mir aufgeflammt und hat mein Baby verteidigt, das ich zu diesem Zeitpunkt noch als Kugel vor mir hergetragen habe. 
Die Freundschaft verlief ab dann eine Weile oberflächlich-normal. 
Doch sowas frisst mich auf. Ich kann nicht anders als schreiben. 
Hätte ich damals schon diesen Blog gehabt, hätte ich es vielleicht hier mit mir ausgemacht. Aber ich habe mich dazu entschieden, ihr per E-mail nochmal zu sagen, WIE SEHR mich dieser Satz getroffen hat. 
Natürlich hat sie sich herzzerreißend und ehrlich und ausführlich und schockiert bei mir entschuldigt. 
Und ich habe natürlich die Entschuldigung angenommen. 
Aber kennt ihr das?
Irgendwie ist es einfach nicht mehr zu kitten. 
Wenn die Lieblingsvase runterfällt, dann kann man den besten Kleber der Welt haben. Die Risse sind nun mal da. Klingt pathetisch, ist aber letztendlich die Wahrheit. 
Wir haben uns seitdem noch zwei, drei Mal gesehen. Meinen Purzel hat sie noch nicht kennengelernt. 
Dass da nach wie vor etwas zwischen uns steht, ist nicht ausgesprochen. 
Sie steckt bis zum Hals in Arbeit, ich bin mit purzelintensiven Tagen genug ausgelastet. 
Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal, ob ihr etwas ungewöhnlich vorkommt. 
Aber mein Herz will sich still und heimlich aus dieser Freundschaft stehlen. Nicht besonders mutig, nein. 
Aber ich glaube, ich kann nicht anders.

Dienstag, 17. April 2012

Superblog 2012

Holt die Wunderkerzen raus und entfacht ein wahres Feuerwerk für das verrückte Leser-Huhn das mich und meinen bescheidenen Blog nominiert hat!!!
Seien wir ehrlich - von einem Superblog bin ich mit meiner bisher übersichtlichen Anzahl von Posts ungefähr so weit entfernt wie von dem Besitz eines schicken Eigenheims mit dazugehörigem Butler. Aber hey, dabei sein ist alles! Es ist ja schon eine Ehre für mich, neben Blogs wie Elternplanet nominiert zu sein  :-)


Hitmeister Superblogs 2012


Nominiert in der Kategorie Baby und Kinder

Nichtsdestotrotz ist mein Kampfgeist geweckt und ich freue mich schon, mit Mann und Maus und vielleicht doch einer Hand voll Stimmen unter zu gehen. Ihr müsst eigentlich auch nur hier draufklicken und Purzelhausen auswählen
Aber natürlich nicht aus reiner Nächstenliebe  ;-)
Hitmeister, der Veranstalter des Wettbewerbs, verlost unter den Teilnehmern drei iPads und Geldpreise im Gesamtwert von 4.500 Öre.  Und dafür lohnt es sich doch schon fast oder? Wir sind doch alle käuflich   ;-)

Challenge #17 - Warum ich mit dem bloggen angefangen habe

Warum ich mit dem bloggen angefangen habe


Weil ich sonst nichts besseres im Leben zu tun hab.   ;-)
Nein, das ist natürlich Unsinn! Eigentlich frage ich mich, wie ich das auch noch in meinen Alltag presse. Aber man sieht ja dass es manchmal ganz gut klappt, ich manchmal streckenweise scheitere. 
Normales Leben also  ;-)


Tja, wie bin ich dazu gekommen?
Ich schreibe gern. Das ist schon mal 'ne ganz gute Voraussetzung würde ich sagen. Und ich tausche mich gern auf diese Art und Weise mit Menschen aus. Denn Blog schreiben heißt ja auch Blogs lesen. 
Und irgendwann, an einem Abend, an dem das Fernsehprogramm wiedermal nur das übliche Grauen zu bieten hatte, hab ich mich einfach an den Rechner gesetzt, ein Layout zusammen geschreinert und meinen ersten Post geschrieben. Here I am! Nicht immer... aber ich bin zuversichtlich  :-)

Montag, 16. April 2012

Challenge #16 - Mein Sternzeichen und die dazu gehörigen Eigenschaften

Mein Sternzeichen und die dazu gehörigen Eigenschaften


Erstmal will ich klarstellen, dass ich keine von den Horoskop-Tanten bin, die bei Facebook diese täglichen Posts abonniert hat und ich auch nicht als erstes die Horoskop-Seite aufschlage wenn ich beim Friseur mal die Bunte in der Hand hab. 
Aaaaaber ich weiß durchaus welche Eigenschaften meinem Sternzeichen angedichtet werden. 


Ich bin also Jungfrau. Mit Aszendent Jungfrau. 
Das allein sollte schon Hinweis genug sein dass es sich hier um geballte Horoskop-Power handeln muss  ;-)


Ach... was red' ich eigentlich!
Ich MUSS wahrscheinlich gar nichts mehr erzählen!
Ihr wisst ja längst dass ich ein Struktur-Liebhaber bin, gern mein Leben mit Trillionen von Listen organisiere, man mir den Umzug eines ganzen Stadt-Staates anvertrauen könnte wenn ich nur genug Papier und Stifte hätte um alles Nötige zu notieren. Ich hätte gern eine Wohnung die man so wie sie ist für einen Möbelkatalog ablichten könnte. Und wenn ich mir was vorgenommen hab dann will ich das perfekt machen. 
Das macht mich eher zum Einzelgänger-Typen. Teamarbeit ist nicht so mein Fall. Das ist zwar witzig. Aber letztendlich denk ich mir (arroganterweise) immer dass ich's allein besser machen würde. Ja okay, dafür schäm' ich mich auch'n bisschen. Schließlich kein so guter Charakterzug. 
Aber positiv ist dass ich absolut pünktlich bin. Ich bin immer die, die zuerst da ist. Und das selbst dann wenn ich das Gefühl habe, ausnahmsweise mal knapp dran zu sein. 
... Ich brauche lange bis ich Vertrauen in Menschen habe. Ich gehe zwar nach dem Kennenlernen erstmal davon aus, dass ich denjenigen mögen werde aber es dauert lange bis jemand von einer "Bekannten" zu einer "Freundin" werden kann.

... Ich muss also leider (muss man da leider sagen?) sagen dass ich eine typische Jungfrau bin.

Aber mein Gott... jeder ist wie er ist. Und vielleicht wäre ich ja auch genau so wenn ich drei Monate früher oder später auf die Welt gekommen wäre und das alles ist totaler Schwachsinn.

Sonntag, 15. April 2012

Challenge #15 - Ein Moment, in dem ich mich am glücklichsten gefühlt habe

Ein Moment in dem ich mich am glücklichsten gefühlt habe


Okay... holt schon mal die Taschentücher raus, ich feuere das Klischee-Feuerwerk schlechthin ab!
Aber ich KANN einfach nichts anderes sagen. Ich mein, es ist nun mal... auch wenn man nicht der romantische Typ ist... ein absolutes Wunder!
So ein kleines Wesen ist das allerbeste was einem dieses doch so verrückte Leben schenken kann, oder?


Aber dicht dahinter folgt eine Vielzahl an Momenten, die auf der Glücksskala auch ganz weit oben sind. 
Wäre ja auch schade wenn 30 Jahre Hin-und-Her-Leben auch nur einen guten 
Moment zu bieten gehabt hätten, oder?  ;-)

Samstag, 14. April 2012

Challenge #14 - Eine Person, die ich jetzt gern bei mir hätte

Eine Person, die ich jetzt gern bei mir hätte


Klingt so einfach, ist doch so schwer zu beantworten. 
Oder liegt das an mir und der Tatsache dass ich aus jeder Frage so ein Grundsatz-Ding mache?


Aber ich glaube, der Sinn dieser Challenge sollte sein dass ihr etwas mehr über mich erfahrt. 
Und wenn ich jetzt schreibe: "Freundin xy weil die immer so lustige Witze erzählt" ... dann macht das, glaube ich, wenig Sinn   ;-)


Wen ich also gern bei mir hätte... und wieder einmal nicht mit einer Antwort zu beantworten. 


Mein Opa... weil er vor ein paar Jahren gestorben ist und das eigentlich immernoch nicht bis ins letzte Eck meines Herzens vorgedrungen ist. 
Katja... die liebste Seefahrts-Kollegin und Freundin, die man sich vorstellen kann.
Schnatti... eine Freundin, die einfach in der falschen Stadt wohnt. 
Den Lieblingsmensch... weil zu zweit einfach alles einfach ist und mehr Spaß macht.
Eine andere Mama... die wie ich ist, das ganze Baby-Trara nicht mitmachen möchte und sich nach der Geburt nicht zu einer dieser Wettkampf-Mütter entwickelt hat.
Meine Eltern... weil Oma und Opa in Purzelnähe einfach schöner wäre.  

Freitag, 13. April 2012

Freitags-Füller #7


1. Wenn man es mal wieder ein bisschen ruhiger im Hause Purzel wäre dann hätte ich auch nichts dagegen.
2.  Endlich wird draußen alles grün. Jetzt muss nur noch die Sonne öfter scheinen!
3.  Geschwindigkeit schafft hinten raus ein bisschen Gammelzeit.
4.  In Zeiten von Internet und iPhone schreibt doch kein Mensch mehr eine SMS.
5.  Ein Kurzurlaub mit meinen beiden Schwestern nach Paris steht schon fast vor der Tür!
6. Einen versalzenen Tomatensalat hatte ich gestern zum Abendessen. Ich war so müde dass es mir egal war.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Lieblingsmensch, der hoffentlich um 22 Uhr von der Arbeit kommt, morgen habe ich einen neuen Zahnungstag mit Purzel geplant und Sonntag möchte ich soviel schlafen wie der junge Mann es zulässt!